- Erschienen in
- Mittelbayerische, Regenstauf / Landkreis Nord
- Ausgabe
- Samstag/Sonntag, 5./6. September 2026
- Text & Fotos
- Martina Groh-Schad
Wenn ich mit meinem Korb durch Wald und Wiesen streife, sehe ich keine Unkräuter – ich sehe Zutaten. Blutwurz, Fichtensprossen, Waldhimbeeren, Frauenmantel: Genau darüber habe ich mit Martina Groh-Schad von der Mittelbayerischen gesprochen, als sie mich in der GINheimat besucht hat.
Im Artikel geht es darum, wie aus meiner Leidenschaft für Kräuterkunde – inspiriert von Hildegard von Bingen – eigene Gins wurden. Wie ich mir das Brennen als Quereinsteigerin Schritt für Schritt erschlossen habe. Und wie gleich meine ersten beiden Einreichungen bei der Bayerischen Edelbrandprämierung 2024 Gold geholt haben, gegen professionelle Erzeuger aus ganz Bayern. 2026 kamen dann dreimal Gold und zweimal Silber dazu.
„Ich bin oldschool. Wenn mein Gin aus ist, dann ist er aus – und es gibt ihn erst im nächsten Jahr wieder.“
Philomena Stiglbauer in der Mittelbayerischen
Die GINheimat im Porträt
Seit Januar 2026 gibt es die GINheimat in Pielenhofen. Die Mittelbayerische hat sich umgesehen: die Ledercouch und der Tisch aus dem Kinofilm „Luther“, der kleine Biergarten und mein Lieblingsplatz, die Hängeschaukel in der rund 100 Jahre alten Kastanie. Ausgeschenkt werden Gin-Cocktails, alle auch alkoholfrei, und irgendwann möchte ich hier Kurse rund um Gin und Kräuter geben.
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